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Man sagt, um eine neue Gewohnheit zu etablieren braucht es zwischen 30 Tagen und 3 Monaten. Das tönt nach langem Atem und Durchhaltewillen. Es gibt 5 fulminante Faktoren, die dir dabei helfen, dein Vorhaben umzusetzen und eine neue Gewohnheit dauerhaft auf die Beine zu stellen:

  1. routinieren

  2. Schritt für Schritt vorangehen

  3. Altes mit Neuem verbinden

  4. dranbleiben

  5. belohnen


Erster Faktor: routinieren

Einer Gewohnheit nachgehen, bedeutet, eine bestimmte Handlung regelmässig auszuführen, ohne sich jedes Mal aktiv dafür entscheiden zu müssen. Das Gehirn liebt Routine, weil es dadurch weniger Energie braucht.

«Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir weben jeden Tag einen Faden, und schliesslich können wir es nicht mehr zerreissen.» Thomas Mann

Zweiter Faktor: Schritt für Schritt vorangehen

Wozu möchtest DU regelmässig Yoga üben?

Die Motivation für ein neues Vorhaben ist meist anfangs sehr gross und lässt uns zu gewagten Zielen verführen. Setzt du dir im Vorfeld Reflexionszeiten und Zwischenziele, so erfährst du deine Wirksamkeit früher und erlebst dein Ziel auch bei herausfordernden Situationen als handhabbar.

Für eine regelmässige Praxis muss der Zeitaufwand nicht allzu gross sein. Es reicht völlig, mit einer kleinen Sequenz zu beginnen und nah dies nah, nach individuellem Bedürfnis zu steigern. Yoga tut gut und darf deinen Alltag bereichern.


Dritter Faktor: Altes mit Neuem verbinden

Noch einfacher ist es, regelmässig Yoga zu üben, wenn die neue Gewohnheit an eine andere tägliche Routine gekoppelt ist. Auch hier geht es darum, sich möglichst nicht jedes Mal von Neuem über das Üben-wollen entscheiden zu müssen. So plädiere ich dafür, Yoga möglichst zur gleichen Zeit an demselben Ort zu üben. Ist die Matte schon ausgerollt, so brauche ich mich zur gegebenen Zeit einfach nur noch hinzustellen.


Vierter Faktor: dranbleiben

Es ist ganz normal, dass nach einiger Zeit, das Üben-Wollen etwas ins Stocken gerät. Die Hindernisse und Stolpersteine nehmen nun ihren Platz ein (vgl. vorangehender Blog). Gerade dann lohnt es sich dranzubleiben, weil wir durch Hindernisse und Schwierigkeiten lernen und wachsen.


Das visuelle Bewusstsein verankert und motiviert….


Dranbleiben mit der nötigen Selbstfürsorge. Denn nicht immer ist es ratsam, unsere ganze Übungspraxis durchzugehen. Vielleicht ist es heute nicht möglich körperlich zu üben, dann finden meist Atemübungen Anklang. Vielleicht sind aber auch Atemübungen zu viel, dann wechsle auf mentale Übungen. Was immer geht, ist ein paar Minuten Achtsamkeit und Präsenz.

Vielleicht brauchst du einen Input von aussen? Sei es, um tiefer einzutauchen, sei es, um neue Facetten kennen zu lernen, lass dich in deinem Vorhaben unterstützen und begleiten.


Fünfter Faktor: belohnen

Belohnungen wirken motivierend, wenn sie verbunden sind mit den neuen Gewohnheiten. Yoga tut gut und ist also in sich schon eine Bereicherung. Nach meiner Ansicht darf auch das Ausführen des regelmässigen Übens belohnt werden. Soll diese Belohnung zugleich Motivation fürs Weitermachen sein, so verknüpfe sie möglichst mit etwas, das auch mit Yoga zu tun hat.


Fazit

Es ist machbar, deine Yogapraxis in den Alltag zu integrieren und das tägliche Üben als festen Bestandteil zu etablieren. Gerade die Sommerzeit finde ich sehr geeignet, um damit zu beginnen. Möchtest du von mir begleitet werden regelmässig Yoga zu üben? Ich begleite dich gerne dabei!