über mich
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ausgebildet als Yogatherapeutin iih , weitergebildet zur KomplementärTherapeutin OdA-KT Methode Yoga Therapie
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erfahren in Pflege und Mitarbeiterführung /-entwicklung
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geprüft als Yogalehrerin YCH
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vertieft in Meditation und Yoga Sutra
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liebend gerne in der Begleitung von Menschen
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geerdet in Natur, Garten und kreativem Schaffen
Was mich geprägt hat
Bevor ich als Körper- und Komplementärtherapeutin gearbeitet habe, war ich viele Jahre als Pflegefachfrau in verschiedenen Akutspitälern tätig. Diese Zeit hat meine Haltung bis heute geformt. Ich habe gesehen, wie kraftvoll und notwendig die Schulmedizin ist – und gleichzeitig, wie viel MEHR Menschen brauchen, um wirklich zu genesen.
In den Spitälern habe ich erlebt, dass Heilung nicht nur auf medizinischen Maßnahmen beruht. Sie entsteht auch dort, wo Momente des Innehaltens stattfinden, wo Beziehung entsteht, wo Ressourcen gemeinsam sichtbar werden. Immer wieder durfte ich beobachten, wie Menschen in ihre Kraft kommen, wenn sie sich verstanden und ernst genommen fühlen, wenn sie selbst mitgestalten dürfen.
Diese Erfahrungen haben mich neugierig gemacht auf das, was neben Diagnosen und Behandlungsplänen wirkt. So hat mich mein beruflicher Weg ganz natürlich in die Komplementärtherapie geführt – zu einem Feld, in dem all diese Aspekte zusammenkommen und Platz haben.
Yoga in meinem Alltag
Ich bewege mich gerne. Dies unabhängig und auf mich abgestimmt tun zu dürfen fühlt sich für mich an, wie Freiheit und Verbundenheit zugleich.
Ich bin eine Macherin. Gebrauchsanweisungen sind mir ein Greuel. Nicht weil ich nicht nach Plan arbeiten könnte, sondern weil mir schlichtweg die Zeit dazu zu schade ist. Ruhig zu sitzen und einfach nur zu merken, was gerade ist, war deshalb für mich eine grosse Herausforderung. Die Meditation zeigt mir Wege des Aushaltens auf und führt mich ins Kennenlernen.
Was Menschen bei mir erleben
Viele KlientInnen erzählen mir, dass sie bei mir zur Ruhe kommen – manchmal schon in den ersten Minuten. Sie beschreiben, dass sie sich gehalten fühlen, ohne dass ich viel sage oder etwas vorgebe. Andere berichten von einem Gefühl innerer Ordnung, wie ein Zurückgleiten in den eigenen Körper, oder wie ein tiefer Atemzug, der frei wird oder wie ein sanftes Wiederfinden des eigenen Gleichgewichts.
Solche Rückmeldungen berühren mich besonders, weil sie zeigen, dass feine, achtsame Arbeit eine große Wirkung haben kann.
Warum mir diese Arbeit Sinn gibt.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie Menschen zu einer inneren Bewegung zurückfinden, die sie lange nicht mehr gespürt haben. Manchmal beginnt es ganz leise: ein bewusster Atemzug, ein kleiner Moment von Präsenz, ein erstes Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper. Diese feinen Veränderungen sind für mich wesentlich, denn sie zeigen, dass etwas in Gang kommt – nicht von außen aufgezwungen, sondern von innen wach geworden.
Mir gibt es Sinn, Menschen durch diese Prozesse zu begleiten. Zu sehen, wie jemand Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigene Wahrnehmung gewinnt. Wie aus Unsicherheit Orientierung wird. Wie aus Anspannung ein wenig mehr Weite entsteht.
Ich wünsche mir, dass Sie sich in diesem Prozess aufgehoben fühlen und dass Sie spüren, wie sich etwas ordnet. Manchmal langsam wie fliessendes Wasser, manchmal wie eine sanfte Welle, die das Innere neu sortiert und neue Handlungsspielräume offenlegt.




